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Vertragspraxis für KI-basierte und andere digitale Produkte – Die EU-Digitalrechtsakte in der Vertragsgestaltung 23. und 24. April 2026 – Präsenz und Online –  (10 Vortragsstunden)

Die DAV-Arbeitsgemeinschaft IT-Recht (davit) und die Deutsche Anwaltakademie bieten mit dem Deutschen IT-Rechtstag ein Forum für den fachlichen Austausch rund um das Informationstechnologierecht. Angesprochen sind Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, Fachanwältinnen und Fachanwälte für IT-Recht, Juristinnen und Juristen aus Unternehmen, Ministerien und Verbänden sowie IT-Verantwortliche. Für Studierende und Referendare bieten wir vergünstigte Teilnahmepreise an. Informationen folgen.

Moderation:

  • Florian König, Rechtsanwalt, König & Kollegen, Hamburg, Mitglied des GfA davit
  • Stephan Schmidt, TCI Rechtsanwälte, Mainz, Mitglied des GfA davit
  • Katharina Sophie Hertel, Vorstandsvorsitzende, recode.law e.V., Münster
  • Dr. Patrick Grosmann, M.A., Rechtsanwalt, FPS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH & Co. KG, Frankfurt a./M.

Donnerstag, 23. April 2026

Uhrzeit Programm
09:00 – 09:10 Begrüßung
Florian König, Rechtsanwalt, König & Kollegen, Hamburg, Mitglied des GfA davit
Stephan Schmidt, TCI Rechtsanwälte, Mainz, Mitglied des GfA davit
09:10 – 09:30 Keynote
Marco-Alexander Breit – Abteilungsleiter für Digitalpolitik und Wirtschaft, Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung
09:30 – 11:00 Impulsvorträge von Vertretern aus Bundesnetzagentur, EU-Parlament und BfDI mit anschließender interaktiver Diskussion mit Teilnehmern und Teilnehmerinnen

Kai Zenner – Büroleiter/Digitalpolitikberater des MEP Axel Voss (EVP), Europäisches Parlament, Brüssel

Andrea Sanders-Winter – Juristin, Bundesnetzagentur, Bonn

Anya Mittnacht – Rechtsanwältin, Ministrialrätin, BfDI, Bonn

11:00 – 11:30 Kaffeepause
11:30 – 13:00 Block I

Probleme der Begrifflichkeiten der EU-Digitalrechtsakte und ihre Auswirkungen in der Praxis

Moderation: Katharina Sophie Hertel (recode.law), Münster und Dr. Patrick Grosmann (Junges IT-Recht), Frankfurt a. M.

11:30 – 12:15 Probleme der Begrifflichkeit und der Querverbindungen der Anforderungen der Digitalakte an den Beispielen Interoperabilität und Kompatibilität: Für die Praxis nicht umsetzbar

Prof. Dr. Jochen Schneider, CSW München

Dr. Siegfried Streitz, SLW, Brühl

12:15 – 13:00 Lizenzierung von Daten und Werken zum Training von KI-basierten digitalen Produkten, einschließlich Lizenzmetriken in der Leistungskette bei Nutzung und Vertrieb KI-basierter digitaler Produkte
Kjell Vogelsang, CBH Rechtsanwälte PartG mbB, Köln
13:00 – 14:00 Mittagspause
14:00 – 15:30

Block II

Nutzung von Daten als Kernelement des KI-Trainings

Moderation: Katharina Sophie Hertel (recode.law), Münster und Dr. Patrick Grosmann (Junges IT-Recht), Frankfurt a. M.

14:00 – 14:45 Datenlizenzen nach Data Act – mit FRAND-Regelungen zum KI-Training
Dr. Martin Schirmbacher, Rechtsanwalt, Härting Rechtsanwälte, Berlin
14:45 – 15:30 Anforderungen nach DSGVO – JC oder AVV, Art. 9 DSGVO – Was bedeutet die EuGH-Rechtsprechung für die Praxis?
Simone Rieken – Rechtsanwältin, Baker McKenzie, Frankfurt a. M.
15:30 – 16:00 Kaffeepause
16:00 – 17:30

Block III

It-und Produktsicherheit

Moderation: Katharina Sophie Hertel (recode.law), Münster und Dr. Tilmann Dittrich (Junges ITRecht), Düsseldorf

16:00 – 16:45 IT- und Produktsicherheitsanforderungen nach KI-VO, DSGVO, CRA und DORA
Florian König, Rechtsanwalt, König & Kollegen, Hamburg, Mitglied des GfA davit
16:45 – 17:30 NIS-2 Anforderungen in der Lieferkette
Dr. Kristina Schreiber, Rechtsanwältin, Loschelder Rechtsanwälte, Köln
17:30 – 17:45 Kaffeepause
17:45 – 18:30 Interaktive Paneldiskussion

mit Referenten und Teilnehmenden zu den Ergebnissen des Tages
Moderation: Florian König, Stephan Schmidt, Katharina Sophie Hertel (recode.law), Münster und Dr. Tilmann Dittrich (Junges IT-Recht), Düsseldorf

ab 19:00 IT-Rechtsabend

Freitag, 24. April 2026

Uhrzeit Programm
09:00 – 10:30

Block IV

Gewährleistung und Produkthaftung – Auswirkungen auf den B2C-Bereich

Moderation: Dr. Patrick Grosmann, Frankfurt a. M. und Dr. Tilmann Dittrich (beide Junges ITRecht), Düsseldorf

09:00 – 09:45 Typische Risikoszenarien bei KI-basierten digitalen Produkten
Prof. Dr.-Ing. Stefan Wagenpfeil, SLW, Brühl
09:45 – 10:30 Produkthaftung, Gewährleistung und Schadenersatzansprüche bei Schäden durch KI-basierte digitale Produkte
Prof. Dr. Susanne Wende, LL.M., Hochschule München
10:30 – 11:15

Block V

Ansprüche des Verbrauchers beim Vertrieb digitaler Produkte
Dr. Philipp Haas, LL.M., Rechtsanwalt, Leiter IT-Recht bei BOSCH, München

11:15 – 11:45 Kaffeepause
11:45 – 13:15

Block VI

Regress, Beweissituation und Ausblick

Moderation: Dr. Patrick Grosmann, Frankfurt a. M. und Dr. Tilmann Dittrich (beide Junges ITRecht), Düsseldorf

11:45 – 12:30 Regress in der Lieferkette
Dr. Julius Alexander Remmers, LL.M. (Edinburgh) – Rechtsanwalt und Fachanwalt für Informationstechnologierecht, Taylor Wessing Partnerschaftsgesellschaft mbB, Hamburg
12:30 – 13:15 Accountability und Beweislast nach der aktuellen Rechtsprechung bei Mängeln, Produkthaftung und Regress
Jutta Pertenaïs, Rechtsanwältin, Kanzlei Pertenaïs & Partnerin Valora Consulting GmbH, Berlin
13:15 – 13:30 Zusammenfassung und Ausblick für Vertragsgestaltung und Compliance
Florian König, Rechtsanwalt, König & Kollegen, Hamburg, Mitglied des GfA davit
Stephan Schmidt, TCI Rechtsanwälte, Mainz, Mitglied des GfA davit
13:30 – 14:30 Mittagessen und Ausklang

Exklusiv für Teilnehmende
begrenztes Zimmerkontingent abrufbar bis 11. März 2026 (und danach nach Verfügbarkeit) unter dem Stichwort „Deutscher IT-Rechtstag“ • EZ/ÜF 212,70,- €.

Was kostet die Teilnahme?
  • 538,- € Mitglieder Arbeitsgemeinschaft IT-Recht im DAV /davit
  • 594,- € Nichtmitglieder

zzgl. gesetzl. USt.

Pausenerfrischungen • Arbeitsunterlagen als Download • WertGarantie

Donnerstag, 23. April 2026 • 09:00 Uhr bis 18:30 Uhr und Freitag, 24. April 2026, 09:00 Uhr bis 14:30 Uhr
(insgesamt 10 Vortragsstunden)

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